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Der Kopfschmerzhelden-Blog

Migräneanfall

Inhaltsverzeichnis

Wenn plötzlich nichts mehr geht: Migräneanfall

Wer unter Migräne leidet, lebt unter einem ständigen Damokles-Schwert. Ein Migräneanfall kann sehr plötzlich auftreten und einen innerhalb von Minuten völlig außer Gefecht setzen. Für die Migräne ist es absolut typisch, dass sie unerwartet eintritt und manchmal ebenso schnell wieder verschwindet.

Jeder zehnte Deutsche leidet an regelmäßigen Migräneanfällen und lebt damit, jederzeit von starken Kopfschmerzen und weiteren Symptomen befallen zu werden.

Was sind die vier Phasen des Migräneanfalls?

Die Medizin teilt einen Migräneanfall in vier Phasen ein. Diese treten nicht zwangsläufig immer auf, aber den Ablauf eines typischen Anfalls zu verstehen, hilft dabei, das eigene Leiden besser einzuordnen und passender darauf zu reagieren.

Phase 1: Vorbotenphase

Vielen Migräne-Patienten ist gar nicht bewusst, dass es eine Vorbotenphase gibt, die bereits zum Migräneanfall zählt. Diese kann ein paar Stunden oder sogar ein bis zwei Tage dem eigentlichen Migräneanfall vorausgehen und hat gänzlich andere Symptome.

Dazu zählen Müdigkeit und Verdauungsprobleme. Jede Migräne ist unterschiedlich. Wenn Sie unter Migräne leiden, ist es empfehlenswert, dass Sie nach einem Migräneanfall prüfen, ob es bei Ihnen Vorbotensymptome gibt. Dies kann Ihnen helfen, rechtzeitig auf eine nächste Migräne zu reagieren.

Phase 2: Auraphase

Ein Teil der Migräne-Patienten erfährt während des Migräneanfalls eine sogenannte Migräneaura.
Dazu zählen in erster Linie Sehstörungen, aber auch andere neurologische Beeinträchtigungen und Wahrnehmungsstörungen sämtlicher Sinne. Diese Störungen klingen von selbst wieder ab und verursachen keinerlei Schäden. Meist dauern sie maximal 60 Minuten.

Phase 3: Kopfschmerzphase

Die Kopfschmerzphase ist die bekannteste Phase der Migräne. Während dieser Phase tritt oft halbseitiger, pulsierender Kopfschmerz auf. Der Migräne-Patient ist licht- und lärmempfindlich und benötigt viel Ruhe. Die Kopfschmerzphase im Migräneanfall kann zwischen einer Stunde und mehreren Tagen dauern. Auch sie klingt von selbst ab.

Phase 4: Rückbildungsphase

Nach den Kopfschmerzen klingen die Symptome langsam ab, der Migräneanfall geht zu Ende und der Patient fühlt sich schwach und erschöpft. Diese Phase kann auch noch einmal einen Tag dauern.

Wie lange dauert ein Migräneanfall

Es gibt keinen “typischen” Migräneanfall. Dauer und Verlauf sind von Mensch zu Mensch und von Anfall zu Anfall unterschiedlich. Die Dauer eines Anfalls variiert zwischen wenigen Stunden und mehreren Tagen. Wichtig ist, den Migräneanfall möglichst zu lindern.

Erste Hilfe beim Migräneanfall?

Sobald Sie die ersten Anzeichen eines Migräneanfalls spüren, sollten Sie sofort reagieren. Denn auch, wenn die Migräne bleibt, ist es doch möglich, Linderung zu verschaffen. Die folgenden vier Tipps helfen Ihnen, den Migräneanfall besser zu überstehen.

Tipp 1: Ruhe
Äußere Reize wie Licht und Lärm verstärken die Symptome der Migräne. Daher sollten Sie sich bei einem Anfall sofort in einen ruhigen und abgedunkelten Raum zurückziehen und sich möglichst keinerlei Reizen aussetzen.

Tipp 2: Kühle
Gerade die mit der Migräne einhergehenden Kopfschmerzen können durch eine kalte Kompresse gelindert werden. Nehmen Sie ein kaltes, feuchtes Handtuch und drücken Sie es auf Ihre Stirn. So wird der Migräneanfall abgeschwächt.

Tipp 3: Flüssigkeit
Bei einem Migräneanfall sollten Sie in jedem Fall viel Trinken. Die Flüssigkeit – vor allem Wasser – hilft Ihrem Körper, sich zu entspannen und den Anfall gut zu überstehen.

Tipp 4: Entspannung
Viele Entspannungsverfahren wie das Autogene Training oder Yoga helfen dabei, während eines Migräneanfalls Ruhe zu finden, die wiederum die Symptome lindert und den Verlauf positiv beeinflussen kann.

Wenn all diese Sofortmaßnahmen nicht helfen, können natürlich Migräne-Medikamente zur Linderung genommen werden.

Dieser Beitrag stellt keine medizinische Beratung dar. Er ersetzt nicht den Besuch bei einem Arzt und ist auch nicht geeignet, um Diagnosen zu stellen. Weiterhin erhebt der Beitrag keinen Anspruch auf Vollständigkeit.