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Ernährung bei Migräne​

Kopfschmerzen & Migräne

Ernährung bei Migräne

Ernährungsumstellung bei Migräne - Besser essen gegen Kopfschmerzen?

Wer sie hat, weiß, dass sie mit gewöhnlichen Kopfschmerzen nicht vergleichbar ist. Migräne ist nicht nur sehr schmerzhaft, sondern vor allem auch schwer zu behandeln, denn meist werden nur die Symptome selbst in Schach gehalten. Sie können mit starken Medikamenten den Schmerz selbst einigermaßen erträglich machen, doch was ist der Auslöser für das regelmäßige Leiden? Wissenschaftliche Untersuchungen haben heraus gefunden, dass die Ernährung sehr großen Einfluss darauf hat, ob und in welcher Intensität die Migräne auftritt. Wie Sie Ihre Ernährung umstellen können und auf welche Lebensmittel Sie künftig eher verzichten sollten, erfahren Sie hier.

Geschmacksverstärker können Auslöser sein

Die so genannten Trigger (Auslöser), die für das plötzliche Entstehen von Migräne verantwortlich sind, sind vielfältig. Während einige Menschen auf Wetterumschwünge sensibel reagieren, kann es sein, dass Ihr Körper bestimmte Geschmacksverstärker wie Glutamat und Konservierungsstoffe reagiert. Verdächtigt, die Migräne negativ zu beeinflussen, werden außerdem die Histamine. Sie kommen vor allem in Alkohol vor. Die Umstellung und der komplette Verzicht auf Geschmacksverstärker ist allerdings mühsam. Tasten Sie sich allerdings langsam vor und beginnen Sie von nun an mit einem Verzicht auf Alkohol und viele verarbeitete Lebensmittel. Wann immer es Ihnen möglich ist, sollte rohe Kost auf Ihrem Speiseplan stehen und trinken sollten Sie von nun an vor allem Wasser. Ihre Ernährung wird sich allerdings grundlegend ändern und das bedarf auch konsequente Einschränkungen, denn nur wenn Sie einen Zeitraum von wenigstens 4 Wochen durchhalten, könnten sich erste Ergebnisse zeigen.

Kaffee und Süßes - Migräne kann sich bereits andeuten

Lange wurde vermutet, dass die vermehrte Lust auf Süßigkeit dazu führt, dass Menschen unter Migräne leiden. Eben weil sie zu viel Zucker und Koffein konsumieren. Inzwischen wird eher vermutet, dass die Ernährung sogar nur ein Anzeichen dafür ist, dass die Migräne bzw. ihr Ausbruch kurz bevor steht. Ihr Körper könnte Ihnen mit dem Verlangen nach Süßigkeiten also zeigen, dass sie in den nächsten Stunden mit einer Attacke rechnen müssen. Es ist also auch
möglich, dass Ihre Ernährung nur die Folge der Migräne ist und Sie eigentlich nur auf das reagieren, was Ihr Körper in diesem Moment verlangt. Dennoch ist es einen Versuch wert: Probieren Sie, Ihre Ernährung so zu beeinflussen, dass Sie das Verlangen unterdrücken, wenn es erneut auftritt und beobachten Sie, wie sich Ihre Migräne anschließend verhält. ist sie stärker oder schwächer? Dauert sie länger oder ist sie schneller wieder verschwunden? Führen Sie Protokoll , wenn Sie können.

Allergien sind möglich

Es ist gut möglich, dass Sie unter einer Allergie leiden, die Ihnen bislang nicht bekannt war. Natürlich können Sie grundsätzlich einen Allergietest bei Ihrem Hausarzt machen, allerdings ist es gar nicht so einfach, wirklich alles zu testen, was Ihre Ernährung betrifft. Ob Sie nun Schalenfrüchte oder Milchprodukte nicht gut vertragen müsste schon explizit getestet werden. Alternativ bietet sich die Umstellung der Ernährung an, mit dem Ziel, von nun an akribisch zu sehen, wie sich Ihre Migräne bei einer Veränderung verhält. Das ist mühsam, wird sich aber lohnen. Es reicht aus, wenn Sie Ihre Ernährung jeweils für 4 Wochen umstellen und beispielsweise zur Behandlung der Migräne einzelne Lebensmittel aus Ihrer Ernährung streichen. Überlegen Sie vorab, was Ihre Ernährung eigentlich ausmacht. Essen Sie täglich Weizenbrot? Trinken Sie viel Früchtetee? Theoretisch kann die Migräne durch alles ausgelöst werden, was sich in Ihrer Ernährung wiederfindet und wogegen Sie allergisch sind. Die Allergie selbst muss gar nicht stark ausgeprägt sein, damit der Körper reagiert. Ändern Sie zunächst das, was Sie besonders häufig und regelmäßig konsumieren. Das Gute daran ist, dass Sie bei der Ernährungsumstellung selbst aktiv werden können. Sie müssen nicht alles einzeln ärztlich testen lassen, sondern können probieren, welche Änderung sich wie auf Ihre Migräne auswirkt. Dabei ist allerdings Geduld gefragt, denn die geänderte Ernährung wirkt sich nicht sofort aus

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Wie Nahrungsergänzung Migräne positiv beeinflussen kann

In diversen Studien hat sich gezeigt, dass die Nahrungsergänzung eine wirksame Vorbeugung gegen Migräne sein kann.
Die Deutsche Migräne- und Kopfschmerz-Gesellschaft, wie auch die Deutsche Gesellschaft für Neurologie empfehlen bei Migräne ausdrücklich eine erhöhte Aufnahme von Coenzym Q10, Magnesium und Vitamin B2 – Riboflavin. Auch mit Mutterkraut und Pestwurz werden seit Langem beeindruckende Ergebnisse in der Migräne-Vorbeugung erzielt.

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